Antennen

In Deutschland sind wir FPV Piloten, ohne HAM-Lizenz, auf maximal 25 mW Sendeleitung begrenzt, somit wird die FPV Antenne zur wichtigsten Tuningmöglichkeit wenn es um die Reichweite geht. Im Normalfall werden Sie mit den verbreiteten lineare Stabantennen schon eine gute Leistung erreichen. Sobald Sie aber extreme Figuren fliegen und sich somit die Lage der Antenne häufig ändert werden Sie mit einer zirkulär polarisierten Ausführung bessere Ergebnisse erzielen.

Für welche der beiden Varianten Sie sich auch entscheiden kann eine Richtantenne am Empfänger die Reichweite der FPV Übertragung deutlich erhöhen. Die hier für Sie wichtigen Werte sind der Gain, sprich die Verstärkung der Antenne in Dezibel, sowie der Öffnungswinkel welcher die Größe des abgedeckten Empfangsbereiches beschreibt.

In jedem Fall muss aber Sende- und Empfangsseite aufeinander abgestimmt sein. Sprich eine zirkelnd polarisierte Sendeantenne wird mit einer linear polarisierten Richtantenne keine herausragende Übertragung erzielen. Des weiteren ist bei den zirkulär strahlenden Antennen auf die Drehrichtung zu achten. Es gibt links- (LHCP) und rechts- (RHCP) polarisierte Ausführungen, hier müssen Sender und Empfänger gleich ausgerüstet sein.

Anwendung findet LHCP/RHCP hauptsächlich in dem Fall, wenn eine hohe Anzahl von Übertragungen auf  kleinem Raum stattfinden sollen. So werden beim FPV Race die nebeneinander im Frequenzband liegenden Kanäle abwechselnd links und rechts drehend bestückt um Störungen zwischen den einzelnen Signalen gering zu halten.

Des weitern ist auf den richtigen Anschlusstyp zu achten, hier gibt es SMA- und RP-SMA-Anschlüsse. Falls die von Ihnen bevorzugte Antenne nicht mit dem richtigen Anschluss erhältlich ist finden sie hier auch die passenden Adapter.

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